PST Stahltechnologie Plauen
 
 
 
 
 
 
 

Glossar


Hochfrequentes Hämmern (HFI)

Nach dem Schweißen bilden sich im Übergangsbereich von Schweißnaht zu Grundmaterial Zugspannungen. Bei einer zyklischen Belastung der Schweißnaht können in diesem Bereich Ermüdungsrisse entstehen. Um dies zu verhindern, wird bei entsprechenden projektspezifischen Anforderungen der betroffene Bereich der Schweißnähte mittels hochfrequenten Hämmern bearbeitet.

Dabei werden aufgrund der Bearbeitungstiefe die im Material durch den Schweißprozess vorhandenen Zugspannungen in Druckspannungen umgewandelt. Des Weiteren wird die Kerbgeometrie im behandelten Bereich wesentlich verbessert.

Die Bearbeitung erfolgt im Wesentlichen wie folgt:

Der zu bearbeitende Bereich des Schweißnahtüberganges wird mit dem Hammerwerkzeug bearbeitet. Dieses Werkzeug enthält einen gehärteten Pin mit einer abgerundeten Spitze. Mit dieser Spitze wird der Schweißnahtübergang bearbeitet. Es bildet sich hierbei eine ausgerundete Spur im bearbeiteten Bereich. Intensität und Frequenz der Bearbeitung sind in Abhängigkeit des Werkstoffes einzustellen. Zur Qualitätssicherung sind die systemspezifischen Verfahren anzuwenden.

Systeme:

  • UIT(Ultrasonic Impact Treatment)

  • HFIT (High Frequent Impact Treatment)

  • PIT(Pneumatic Impact Treatment)

Nutzen:

  • Erhöhung der Lebensdauer

  • Steigerung der Lastspielzahl

  • Verringerung der Neigung zur Rissbildung

  • geringerer Aufwand als andere Verfahren mit ähnlicher Wirkung

Auf der Website der Plauen Stahl Technologie GmbH werden sog. Cookies verwendet, die für die Funktionalität und die Optimierung der Website notwendig sind. Nähere Informationen zu den Cookies und ihrer Wirkweise und den davon betroffenen personenbezogenen Daten können Sie unserer Datenschutzerklärung entnehmen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu. Angaben zu den Ihnen zustehenden Auskunfts- und Widerspruchsrechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.zur Datenschutzerklärung